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vhs.wissen.live:Auf der Suche nach Eindeutigkeit
Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert

Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten diese in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.



vhs.wissen.live - das digitale Wissenschaftsprogramm ist eine Kooperation mit der VHS Erding und VHS SüdOst
im Landkreis München GmbH 

Beginndatum: 07.05.2020

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vhs.wissen.live:Gerd Müller: oder Wie das große Geld in den Fußball kam

Sie nannten ihn das "achte Fußball-Weltwunder" - und meinten damit Gerd Müller, der als Torjäger noch heute alle Rekorde hält. Wer war dieser Mann, der vom Provinzkicker aus ärmlichsten Verhältnissen zum Weltstar aufstieg, reich wurde und dann nach einem Ausflug in das Fußballentwicklungsland Amerika alkoholsüchtig in der Gosse landete?
Der Historiker Hans Woller schildert in diesem Vortrag die Etappen dieser ungewöhnlichen Karriere - aus kritischer Distanz und zugleich voller Empathie. Die Geschichte des FC Bayern München ist dabei stets präsent. Müllers Verein etablierte sich in den 1960er und 1970er Jahren an der Spitze des europäischen Fußballs, bewegte sich aber immer am Rande des finanziellen Ruins. Wie die Insolvenz abgewendet werden konnte, welche zwielichtige Rolle dabei die bayerische Staatsregierung und die CSU spielten und in welchem Maße Superstars wie Müller oder Beckenbauer von diesen Machenschaften profitierten, ist bisher noch nie so eindringlich dargestellt worden. Fußballgeschichte wird hier zur Zeitgeschichte, die damit eine neue wissenschaftliche Dimension gewinnt.

Der Referent war bis zu seiner Pensionierung als Chefredakteur am Institut für Zeitgeschichte in München. Er gilt als einer der besten Kenner der jüngeren italienischen Geschichte.

vhs.wissen.live - das digitale Wissenschaftsprogramm ist eine Kooperation mit der VHS Erding und VHS SüdOst
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Beginndatum: 18.05.2020

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vhs.wissen.live:Brasilien: Die Zerstörung der Demokratie unter Jair Bolsonaro

Von 1964 bis 1985 regierten Diktatoren den größten lateinamerikanischen Staat. Auch in den Jahrzehnten davor hatte es Phasen der Diktatur gegeben. Mit der Verfassung von 1988 schien die Gefahr systematischer staatlicher Willkür gebannt und der Wille zu einer transparenten demokratischen Kultur besiegelt zu sein. Die Regierungen von Luiz Inácio Lula da Silva und Dilma Rousseff brachten Brasilien internationale Wertschätzung ein: durch ihre Sozialpolitik und ihr Bemühen, Rassismus und und Diskriminierung - das Erbe der ehemals größten Sklavenhaltergesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent - zu überwinden.
Mit der Wahl von Jair Messias Bolsonaro zum Präsidenten Brasiliens wird das Land um Jahrzehnte zurückgeworfen, werden politische Errungenschaften zerstört. Wie ist der Wahlerfolg Bolsonaros zu begründen? Welche Gefahren birgt seine Politik für die Zukunft Brasiliens?

Ursula Prutsch ist Professorin am Amerika-Institut der LMU München. Sie unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte. Sie schrieb unter anderem (mit Enrique Rodrigues-Moura) eine Kulturgeschichte Brasiliens (2013), eine Biographie über Eva Perón (2015) und ein Buch zu Populismus in den USA und Lateinamerika (2019).


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Beginndatum: 27.05.2020

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vhs.wissen.live:Herrschaft der Dinge
Eine neue Geschichte des Konsums und ein Blick auf morgen


Was wir konsumieren ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?
Frank Trentmann, Historiker am Birkbeck College der Universität London, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus. Im Vortrag und der danach folgenden Diskussion werden konventionelle Sichtweisen von Shopping hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gerichtet. Eine Geschichte des Konsums liefert einen unverzichtbaren Beitrag zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.

Frank Trentmann ist Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Er studierte und promovierte an der Harvard University und lehrte anschließend in Princeton. 2017 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung den Humboldt-Forschungspreis.


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Beginndatum: 02.06.2020

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vhs.wissen.live:Der Code der Macht: Wer beherrscht den digitalen Raum?

Vom utopischen Gründergeist der frühen Entwicklungsjahre des Internets als Ort des freien Wissens und der Unabhängigkeit - ist nicht mehr viel übrig. Regierungen zensieren das Netz und errichten elektronische Sperrzäune, Geheimdienste saugen gemeinsam mit Tech-Giganten private Nutzerdaten ab, Troll-Fabriken verbreiten Fake-News und torpedieren ganze Wahlkämpfe. Das Internet, so der bittere Befund, ist kaputt. Und niemand hat eine Strategie, wie man es reparieren kann. Viel schlimmer: Mit Sensoren, Kameras und Mikrofonen bauen wir unser eigenes Datengefängnis, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Tech-Konzerne wie Apple, Amazon und Google ließen Vertragsarbeiter reihenweise Audio-Mitschnitte ihrer Nutzer auswerten: Patientengespräche, Drogengeschäfte, Sex - minutiös wurde das Leben der Anderen protokolliert. Ist es mit der Privatsphäre endgültig vorbei?

Der Journalist und Buchautor Adrian Lobe analysiert in seinem Vortrag diese tektonischen Machtverschiebungen in der digitalen Gesellschaft, er erklärt die Fallstricke smarter Gadgets, die nicht die digitalen Diener sind, als die sie vermarktet werden, und er zeigt Lösungen auf, wie man sich aus dem Klammergriff der Datenkraken befreien kann.

Adrian Lobe studierte in Tübingen, Paris und Heidelberg Politik- und Rechtswissenschaft und arbeitet für verschiedene Zeitungen im deutschsprachigen Raum. 2016 wurde er mit dem Preis des Forschungsnetzwerks Surveillance Studies ausgezeichnet, 2017 erhielt er den ersten Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz.


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Beginndatum: 25.06.2020

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vhs.wissen.live.spezial:Dita Zipfel liest aus "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" (ab 12 Jahren)

Dita Zipfel liest aus "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" (ab 12 Jahren)

Jugenbuchlesung

Lucie glaubt an einen Jackpot, als sie auf einen Aushang stößt, auf dem ein völlig überbezahlter Gassigeh-Job angeboten wird. Wie sich herausstellt, ist der Hund allerdings lange tot und der Zettel das Täuschungsmanöver eines wahrscheinlich verrückten Alten, der einen Ghostwriter für sein schräges Kochbuch sucht. Natürlich glaubt Lucie kein Wort, als er von den streng geheimen Zutaten wie Drachenherzen (die große Ähnlichkeit mit Tomaten haben) oder Werwolfspucke (die verdächtig nach Honig aussieht) faselt. Trotzdem kocht sie das eine oder andere Rezept nach, den Liebestrank zum Beispiel. Nicht dass sie wirklich auf Marvin steht – das tun ja sonst schon alle –, aber man kann's ja mal ausprobieren.

Dita Zipfel, für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert, stürmt mir einer übersprudelnd frechen und herrlich offenen Stimme das Jugendbuch und erzählt von einer unerschrockenen Heldin und dem Mut, anders zu sein. Das Publikum wird eingeladen, in die Welt von Lucie einzutauchen, sich umzuschauen und zu spüren, dass wer nicht verrückt ist, nicht normal ist. Im Anschluss können Fragen per Chat gestellt werden.

Dita Zipfel wurde 1981 im Norden geboren, kurz darauf in den Süden verfrachtet, um von dort wieder in den Norden aufzubrechen. Jetzt lebt sie mit ihrer Familie und unzähligen Ideen im Süden Frankreichs im kleinsten Schloss und im Norden Deutschlands in der größten Besenkammer der Welt. In der Schule hat sie sich überwiegend gelangweilt und sich deshalb lieber selbst im Kino ihres Großvaters erzogen. Sie hat Pommes auf Sylt verkauft, Popcorn im Kino, Schuhe in Berlin, Gemüse in Hamburg. Dann hat sie Kühe auf Mallorca gemolken, bevor sie Lehrerin in Nordfriesland wurde. Heute schreibt sie Bilderbücher, Theaterstücke, Drehbücher und mit Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (2019) ihr Jugendbuchdebüt, das den Hamburger Förderpreis für Literatur gewonnen hat und, für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert ist.


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Beginndatum: 01.04.2020

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vhs.wissen.live.spezial:Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Girst - Autor des Buches der Stunde "Alle Zeit der Welt"

Wann, wenn nicht in diesen Tagen, hat man alle Zeit der Welt? Doch was kann man in und mit all der Zeit machen? Der Autor und Kulturmanager Thomas Girst erzaehlt uns auf unterhaltsame Weise Geschichten von Menschen, die fuer Manches eben mehr Zeit brauchten. So werden wir z.B. einen franzoesischen Brieftraeger kennenlernen, der auf seinem täglichen Gang Steine und Muscheln sammelt, aus denen er in 33 Jahren ganz alleine einen fantastischen Palast errichtet. Er beweist, dass dem Menschen große Dinge möglich sind, wenn er sich denn Zeit nimmt. Wir müssen nur lernen, uns die Zeit zu nehmen. Diese Veranstaltung erhebt Einspruch gegen das Diktat des Tempos.

Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live SPEZIAL.


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Beginndatum: 02.04.2020

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vhs.wissen.live.spezial:Silke Schlichtmann liest aus der Reihe "Mattis Hansen" (ab 7 Jahren) Kinderbuchlesung


Silke Schlichtmann liest aus der Reihe "Mattis Hansen" (ab 7 Jahren)

Silke Schlichtmann lies aus Mattis und das klebende Klassenzimmer (Band 1), Mattis und die Sache mit den Schulklos (Band 2) und Mattis – Schnipp, schnapp Haare ab (Band 3)

»Ich heiße Mattis Hansen. Ich bin acht Jahre alt. Und meine Mutter glaubt, ich werde ein Schwerverbrecher.«

Mit ihrer Erstleserreihe über den aufgeweckten, pfiffigen Mattis, der stets neue Ideen auf Lager hat und es eigentlich immer gut meint, bringt Silke Schlichtmann, Vorlesekünstlerin des Jahres 2019, den verrückten Schulalltag nach Hause! Schlichtmanns Lesungen sind stets rhythmisiert und bestehen aus einem Wechsel von Lesestrecken und erzählenden Passagen. Die Autorin gewährt Kleinen und Großen Einblicke in den Entstehungsprozess der Bücher. Im Anschluss können Fragen per Chat gestellt werden.

Silke Schlichtmann, 1967 in Stade geboren, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, sowie Lektorin und lebt in München. 2015 erschien mit Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten ihr Debüt bei Hanser. 2016 folgte Pernilla oder Warum wir nicht in den sauren Apfel beißen mussten. Mit Bluma und das Gummischlangengeheimnis (2017) war sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Ihre neue Reihe für Erstleser startete 2019 mit Mattis und das klebende Klassenzimmer und Mattis und die Sache mit den Schulklos. Im Herbst 2019 folgte der dritte Band Mattis - Schnipp, schnapp, Haare ab!. 2019 wurde Silke Schlichtmann von Buchhändlern, Bibliothekaren und der IG-Leseförderung des Börsenvereins zur Lesekünstlerin des Jahres gewählt.

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Beginndatum: 07.04.2020

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vhs.wissen.live.spezial: Das große Nein: Eigendynamik und Tragik des gesellschaftlichen Protests

Klimaproteste, Gelbwesten, PEGIDA, Occupy, Hongkong, Arabellion - die Anlässe sind vielfältig, die Inhalte unterschiedlich, und doch ist all diesen Protestbewegungen eines gemein: ihre formale Ähnlichkeit. Protest wird dann wahrscheinlich, wenn Interessen, Geltungsansprüche und Kritik an sich selbst erleben, dass sie sich in den eingefahrenen Routinen einer trägen Gesellschaft nicht durchsetzen können. Einerseits wird Protest damit zum Demokratiegenerator, versucht andererseits aber jener Vetospieler zu sein, den moderne Gesellschaftsstrukturen nicht zulassen. Die Grenzen, an die der Protest hierdurch stößt, initiieren eine merkwürdige Steigerungslogik und münden in einer strukturell tragischen Konstellation: In den Mühlsteinen der Gesellschaft, die es schafft, alle Opposition zu integrieren, verpufft der Protest. Der Herausgeber des Kursbuchs erklärt, wie aus Kritik Protest wird, wie er eingebettet ist in die Kommunikationslogik unserer Zeit, wie sich seine Eigendynamik entfaltet und worin genau die Tragik des Protests besteht.

Der Herausgeber des Kursbuchs und Professor für Soziologie an der LMU München erklärt, wie aus Kritik Protest wird, wie er eingebettet ist in die Kommunikationslogik unserer Zeit, wie sich seine Eigendynamik entfaltet und worin genau die Tragik des Protests besteht.

Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live SPEZIAL.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der KURSBUCH KULTURSTIFTUNG

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Beginndatum: 14.04.2020

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vhs.wissen.live.spezial: Die Biologie der glücklichen Liebe: Alles Evolution - oder könnten wir auch ganz anders?

Die Biologie der glücklichen Liebe: Alles Evolution - oder könnten wir auch ganz anders?

Die romantische Liebe ist einer der großen Mythen unserer Zeit. Sie wird verehrt und verdammt, sie kann quälende Eifersucht und tiefste Verzweiflung, aber auch höchstes Glück bedeuten, Freundschaften zerstören und moralische Systeme hinwegfegen.

Woher kommt die Macht der Sexualität und der Liebe? Im Vortrag werde ich berichten, wie sich das Liebesleben der Menschen und ihre sexuellen Vorlieben aus biologischer Sicht verstehen lassen. Warum beispielsweise haben wir sehr viel häufiger und sehr viel spielerischer Sex, als es zur Fortpflanzung nötig ist? Und was lässt sich zur Vielfalt der Beziehungsformen sagen? Können wir tatsächlich frei entscheiden, wann, wie und wen wir begehren? Vielleicht ist die Zweierbeziehung ja wirklich die beste Form menschlichen Zusammenlebens - vielleicht aber auch nicht. Einigermaßen sicher wird man das erst beantworten können, wenn man sie möglichst unvoreingenommen mit konkurrierenden Modellen - dem Singleleben, der Polygamie, der Polyamorie und anderen - verglichen hat.

Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Darwins Briefwechsel in Cambridge (England). Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht.

In den aktuellen wissenschaftlichen und weltanschaulichen Kontroversen hat er sich öffentlichkeitswirksam und engagiert für die Vermittlung evolutionsbiologischer Kenntnisse eingesetzt.

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Beginndatum: 23.04.2020

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